In diesem erneuerten Umfeld hat die strategische Bedeutung von POP- (Point of Purchase) und POS- (Point of Sale) Werbemitteln erheblich zugenommen.
Die Bankkommunikation wird zunehmend visueller und erlebnisorientierter. In den physischen Räumen der Filialen spielen gut platzierte POP- und POS-Mittel eine Schlüsselrolle bei der Hinführung von Kunden zu digitalen Kanälen, der Kundeninformation und der Förderung von Interaktionen. Ein einfaches Plakat mit Logo reicht nicht mehr aus — gefragt sind Mittel, die Orientierung bieten, informieren und zum Handeln anregen.
In Bankfilialen aufgestellte Displays, Totemständer, digitale Bildschirme und interaktive Werbemittel helfen dabei, komplexe Finanzprodukte zu präsentieren und gleichzeitig die Nutzung digitaler Dienste zu fördern.
In der modernen Bankfiliale sind diese Mittel die zentralen Pfeiler der Kommunikation. Ihre Aufgabe ist es, den Kunden visuell zu leiten, Aufmerksamkeit zu wecken und zu sofortigem Handeln zu animieren — etwa zum Scannen eines QR-Codes oder zum Öffnen einer App.
| Mittel | Kurzbeschreibung | Bankanwendung |
|---|---|---|
| Papier-Display | Individueller Informationsträger mit QR-Code | Produktpräsentation, Kundenweiterleitung zur App |
| Totemständer | Auffälliges vertikales Element mit kleiner Standfläche | ESG-Botschaften, Bewerben digitaler Dienste |
| Glücksrad | Interaktives, aufmerksamkeitsstarkes Spielmittel | Aktionen, Kundenaktivierung |
| Banner, Plakat | Kampagnenvisuell oder Corporate-Identity-Element | Filialaussenfassade, Eingang, Kampagnenbotschaften |
| Fenster-/Bodenaufkleber | Navigations- und aufmerksamkeitsleitendes Mittel | Steuerung der Customer Journey, Markierung digitaler Funktionen |
| Plastikkarte | Objekt mit individueller grafischer Gestaltung | Eintrittskarten, Geschenkgutscheine, Treuekarten |
POP- und POS-Flächen bieten die Möglichkeit, dass das Filialumfeld die aktuellen Ziele der Bank auch visuell widerspiegelt.
Immer mehr Banken statten diese Mittel mit digitalen Funktionen aus — QR-Codes, NFC, Videoinhalte — und machen sie so zu aktiven Bestandteilen der Customer-Journey-Steuerung.
Die digitale Transformation hat zweifellos neue Perspektiven eröffnet. Immer mehr Banken integrieren künstliche Intelligenz (KI) in den Kundendienst — so geben etwa der digitale Assistent „George" der Erste Bank und „Kate" der K&H bereits in Echtzeit Ratschläge an Kunden. KI-basierte Lösungen optimieren Back-End-Prozesse und ermöglichen es den Mitarbeitern in den Filialen, stärker auf persönliche Beratung zu setzen.
Dieser digitale Fortschritt bedeutet jedoch nicht, dass gedruckte Mittel in den Hintergrund treten — ganz im Gegenteil! Physische Werbemittel helfen Kunden, sich im digitalen Raum zurechtzufinden. Das QR-Code-fähige POS-Display, der Bodenaufkleber oder der edukative Totem sind die visuellen „Tore", die Besucher zu digitalen Diensten führen. Der „Phygital"-Ansatz — den unter anderem die MBH Bank verfolgt — baut darauf auf, dass Filiale und Online-Plattformen eng miteinander verbunden arbeiten, wofür eine wirksame visuelle Kommunikation vor Ort unerlässlich ist.
Gedruckte Mittel sind daher kein Gegensatz zur Digitalisierung, sondern deren unmittelbarste physische Unterstützer — insbesondere dann, wenn sie in personalisierter, informativer und interaktiver Form auftreten.
Das Ziel von Molino.hu ist es, seinen Partnern nicht nur Druckmaterialien zu liefern, sondern Marketingmittel, die die Filienziele aktiv unterstützen. Unserer Erfahrung nach funktioniert Bank-Marketing am besten, wenn POP- und POS-Mittel mit strategischem Blick entlang der Customer Journey neu gedacht werden.


































